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Dienstag, 2. Juli 2013

Hervey Bay - Nette Australier

Nach dem einchecken in meinem Hostel in Hervey Bay ging ich ohne große Erwartungen zum Strand um mir dort den Sonnenuntergang anzugucken (leider war der Akku meiner Kamera fast leer und ich konnte keine Fotos davon machen). Der Abend sollte dann aber doch noch ganz gut werden. Zuerst hab ich eine große Schildkröte im Wasser gesehen, dann hat es angefangen zu regnen aber dafür gab es danach einen riesen Regenbogen über dem Wasser. In der Zwischenzeit hab ich mit Nigel geschrieben, den ich in Sydney kennen gelernt habe. Er wohnt zur Zeit bei einem australischen Pärchen und arbeitet dort für freie Unterkunft und Essen. Anscheinend haben sie gerade über ich gesprochen und luden mich spontan zum Abendessen ein. Ich wollte es erst nicht annehmen aber sie bestanden darauf mich abzuholen und das ich den Abend mit ihnen verbringen sollte. Ich wollte auch nicht unhöflich sein also sagte ich dann doch zu.
Es gab super leckeres Lamm (bin ich eigentlich kein Fan von aber das war echt gut!), Kürbis, Kartoffeln, Blumenkohl, Möhren,  yammi war das lecker. Dazu gab es dann ein (2...3...) Gläser Bailey's und selbstgebrannten Schnaps. Mary und Graeme sind super nett und so wie ich mir die Australier immer vorgestellt habe: offen, nett, gastfreundlich und relaxed. Wir haben uns lange unterhalten und abends haben sie mich dann wieder ins Hostel gebracht. Für den nächsten Abend war ich auch wieder eingeladen. Marie kocht echt super leckeres Essen, ein Traum für alle Backpacker, die sich sonst die meiste Zeit von Nudeln oder Reis ernähren. Außerdem war es schön Nigel wieder zu sehen, ein bekantes Gesicht. Da fühlt man sich shcon fast wie zu Hause.
An meinem letzten Tag in Hervey Bay war ich auch wieder bei Marie und Graeme eingeladen und konnte sogar bei ihnen schlafen und mir so eine Nacht im Hostel sparen. Ich hatte ein riesen Bett für mich alleine! Das war eine gute Abwechslung zu den Hostelbetten, die nicht immer die besten sind. Auf dem Weg zu ihnen haben wir ganz viele Kängurus gesehen. Graeme hat extra angehalten, damit ich ein Foto machen konnte. Die zwei sind super lieb, ich werd sie auf jeden Fall wieder besuchen. Für Weihnachten sind wir auf jeden Fall bei Ihnen eingeladen, wäre schön, wenn wir sie dann besuchen!




 

Rainbow Beach

An meinem letzten Tag in Noosa war nochmal relaxen am Strand angesagt, wo ich dann auch meine ersten Delphine gesehen hab. Da keiner panisch aus den Wasser gerannt ist nehme ich an es waren Delphine und keine Haie, ich hab nämlich nur die Rückenflossen gesehen :-D
Später ging es dann mit dem Bus nach Rainbow Beach mit seinen bunt aussehenden Sanddünen/ Klippen (Auf dem Foto ist es leider etwas bewölkt, bei Sonnenschein sieht es bestimmt noch besser aus).Vom Hostel aus wurde ein kostenloser Sunset walk angeboten inkl. Sandboarden. Leider war das Wetter nicht so super und der Sonnenuntergang war nicht ganz so spektakulär aber schön wars trotzdem. Abends haben wir es uns dann am Lagerfeuer gemütlich gemacht. Mitch, der Australier, hat dazu Gitarre gespielt und ich bekam auch mal wieder die Gelegenheit zum Üben.


Sonnenuntergang auf dem Weg nach Rainbow Beach:

Rainbow Beach:



Montag, 10. Juni 2013

Noosa und Fraser Island

In Noosa gibt es nicht sehr viel zu tun. Der Strand ist schön und man kann durch den Nationalpark laufen, was ich auch getan habe... 4 Stunden lang. Der Weg war schön, am Wasser entlang, am Strand, dann wieder durch den Wald, immer mit dem Kopf in den Nacken, in der Hoffnung, ein paar Koalas zu sehen aber bis auf eine dicke fette Spinne, die direkt über dem Gehweg hing hab ich leider keine Koalas gesehen. Beim Versuch das riesen Vieh zu fotografieren kamen zwei Australier vorbei und fragten, ob die Spinne groß fuer mich sei: JAAAAAA, das Vieh war verdammt groß fuer mich!!! Die zwei lachten nur und gingen weiter. Für sie war die Spinne anscheinend winzig und das sie mitten über dem Gehweg hing schien sie auch nicht weiter zu stören. Tja, die Australier halt.
Zurück im Hostel hab ich eine Fraser Island Tour gebucht. Ich hatte anscheinend Glück, denn die anderen haben alle 100 Dollar mehr bezahlt als ich. Ich habe einen alten Flyer gefunden, den ich mit etwas Überredungskunst doch noch nutzen durfte, obwohl er nicht mehr gültig war.

Fraser Island:
Um 07.00 Uhr morgens ging es los. Mit 8 Mann (und Frau :-p) quetschten wir uns in Wayne's 4x4 Geländewagen, das kann ja lustig werden. Unsere Gruppe bestand aus Helena (DE), Morgane (FR), crazy Jamie (UK), Tobz (UK), Cyprien (Scottish), Jean-Francoise alias "Jesus" (CAN) und Derk (NL). Alles total unterschiedliche Charaktere aber als Team echt perfekt! Von Rainbow Beach ging es dann mit der Fähre nach Fraser Island. Auf der Insel gibt keine richtigen Strassen, wir wurden also ganz schön durchgeschüttelt bei der Fahrt zu unserer Unterkunft, denn es ging über Stock undd Stein. Schnell in die Badesachen geschlüpft und dann ging es auch schon zum Lake McKenzie. Um zu dem besseren Schwimmplatz zu kommen, mussten wir durch eine art Fluss laufen. Das Wasser ging mir bis zum Bauchnabel und natürlich ist mein T-Shirt und alles andere dabei nass geworden! Naja aber es hat sich gelohnt, wir hatten den Strand für uns.
Nach einem leckeren Lunch und später auch Dinner ging es abends zum gemütlichen Teil über... ein paar Trinkspiele später und nackt in den Pool springen (nein, wir Mädels haben uns zurückgehalten und den Männern das Vergnügen überlassen :-p ) ging es dann ins Bett. Am nächsten Morgen hieß es wieder früh aufstehen. Das Wetter war leider nicht so super und so hat es immer mal wieder geregnet. Die drei Tage vergingen viel zu schnell aber wir haben viel gesehen und viel erlebt. Das die Tour so gut war lag größten Teils daran, dass wir eine wirklich gute Gruppe waren und einen super Tourguide hatten, der immer wieder dicke Spinnen entdeckt hat und uns diese natürlich nicht vorenthalten wollte (siehe Fotos unten :-)). Wir haben aber auch Dingos, Schildkröten und Kängurus gesehen und natürlich viel von der Insel und was sie alles zu bieten hat!

Noosa:















 Fraser Island: